Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

ESV Herne -100 Jahre Fußballgeschichte

 


 
 
Hier wollen wir die Geschichte unseres Vereins aufzeigen, die hoffentlich viel Interessantes und vielleicht auch Neues zu Tage bringt, denn aus dem SC Germania 09, DJK Sportfreunde 19, SuS Reichsbahn 1948 und dem SW Herne Stamm 1950 ist der ESV Herne entstanden.   Die Gründer des SC Germania waren 1909 die Sportfreunde Josef Dehler, Emil Hülsmann und Karl Schnittker. Die ersten Treffen fanden damals in der Wirtschaft Langenbach an der Shamrockstrasse statt. Zu erwähnen ist noch, daß die Germanen bereits als wilder Verein im Jahre 1908 aktiv waren und dann 1909 in den Fußballverband aufgenommen wurden. Der erste Sportplatz wurde auf der Kampmeierwiese an der Shamrockstrasse errichtet. Zur 1. Mannschaft gehörten damals: Otto Walsheim, Willi Jungmann, Heinrich Voss, Karl Karsten, Karl Schmidt, Emil Köhlhoff, Hugo Schöning, Willi Werner, Albert Göing, Josef Dehler und Fritz Spielbrink. Die stärksten Nachbarvereine zu damaligen Zeit waren: SC Westfalia 04, Turnerbund Eickel, Castrop 02 und Hüllen 07. Mit diesen Vereinen spielten die Germanen in der A-Klasse. Bis 1914 vergrößerte sich der Kreis der Fußballvereine stetig. Durch den 1. Weltkrieg erlitt der Sport einen herben Rückschlag und konnte nur im beschränkten Maße durchgeführt werden. In dieser Zeit haben sie ihr Sportgelände in die Nähe der Bismarckstrasse verlegt. Nach dem 1. Weltkrieg .........später mehr!!!


Zwischen den Jahren 1934 und 1940 wurde ein erneuter Aufstieg  immer wieder verpaßt. Hier einige bekannte Spielernamen aus dieser Zeit: Beckebaum, Böhme, Buszinski, Czymzak, Fernau, Gedeus, Hake, Jendrowiak, Lenz, Joraschkewitz, Kaminski, Kasperski, Vogt, Knauf, Korte, Lange, Ludwig, Piontek, Runge, Rullmann, Ruth, Schumacher, Stahl, Schäfer, Stecken, Schnake, Skiba, Wiegand, Uthbrock, Weidemann u. a. Ab 1940 mußten immer mehr junge "Germanen" an die Front, trotz vieler junger talentierter Spieler aus der Jugend u. a. Teddy Bär, Zealisch, Dietzen, Hänel oder Beneken konnte ein Aufstieg nicht geschaft werden. Um 1942 den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten waren Kriegsspielgemeinschaften mit Fortuna Herne und dem SV Sodingen notwendig. Durch die Bombardierung der Ruhrgebietsstädte Anfang 1945 mußte der Spielbetrieb eingestellt werden.
Nach dem 2. Weltkrieg Am 09. September 1945 wurde mit Genehmigung der Militärregierung die  erste Mitgliederversammlung zur Wiederaufnahme des Spielbetriebes abgehalten. Dem ersten Nachkriegsvorstand gehörten u. a. die Sportfreunde Kölling, Heinzberger, Teermann, Lang, Hülsmann, Droste, Grossek und Fritz Schmidt an. Auf Anordnung der Militärverwaltung mußte der Vereinsname geändert werden. Die Versammlung einigte sich auf den Namen: Rot Weiß Herne i. Westf. e. V. Die Kommandierenden der Militärverwaltung hatten am 24.02.1946 angeordnet über die Vereinszugehörigkeit zum "Westdeutschen Fußballverbund" oder zum "Volkssportverband Westfalen" geheim abzustimmen. Die eindeutige Mehrheit entschied sich für "WFV". Danach durfte der Verein wieder den Namen: Sport Club Germania 09 Herne e. V. tragen. Gemeinsam mit den Vereinen SV Sodingen, Preussen Wanne, VFB Börnig und anderen wurde die Meisterschaft ińder Bezirksklasse -Gruppe Industrie- aufgenommen. Die damaligen Aktiven in der Bezirksklasse in den Jahren 1947 bis 1951 waren: Kirsch, Hötte, Beckebaum, Vogt, Rosenke, Dirbach, Eickhoff, Bär, Stecken, Kossmann, Damm, Schilitz, Klimpel, Eisenmenger und Karl-Heinz Gogler(genannt:Todek) Der Zuschauerschnitt betrug zwischen 5.000 und 8.000 Besuchern.
Der Schwerste Schlag für die Germanen war 1952 der Verlust des Sportplatzes am Herner Bahnhof. Hier wurde die heutige Berufsschule gebaut. Neben Fußball gab es hier auch Boxveranstaltungen, Radrennen, Traber-Renz-Truppe, Kosackenreiten und vieles mehr.  Auch der SV Sodingen trug seine ersten Meisterschaftsspiele in der II. Liga West auf unserer Sportanlage aus. 1953 war der Abstieg aus der Bezirksklasse in die 1. Kreisklasse Die ersten Spiele in der neuen Heimat "Am Stadtgarten"  waren 1954 Es ging dann wieder aufwärts: 1955  Meister der 1. Kreisklasse und Aufstieg, Erringung der Herner Stadtmeisterschaft Unter Trainer Max Lange gehörten nachstehende Spieler zur Meistermannschaft: Heinz Gogler(Todek), Max Lange, Reinhold Jurga, Arno Lohsträter, Walter Henkel, Gerd Hoffmann, Günter Leichsenring, Jupp Skiba, Anton Wdowiak und "Mecki" Balsam 1956 Vizemeister in der Bezirksklasse und Aufstieg in die Landesliga 1957 Vizemeister der Landesliga Gruppe 3 und Aufstiegsspiele zur Verbandsliga mit den Vereinen SG Marl, SG Massen, Teutonia Lippstadt und Plettenberg. Leider wurde der Aufstieg verpaßt. 1959 Feier zum 50. Bestehen im alten Kolpingsaal Zur 1. Mannschaft im Jubiläumsjahr gehörten: Obmann Gogler, Wdowiak, Gruska, Hoffmann, Kuprat1, Ciesielski, Best, Kolov, Krieling, Wtorkowski, Balsam, Leichsenring, Jurga, und Stachowiak.
Die Große Talfahrt begann, vor dem Meisterschaftsjahr 1960/61 als viele gute Spieler, Wdowiak, Balsem und Fernau den Verein verließen. Der Nachwuchs aus den eigenen Reihen konnte die spielerischen Lücken nicht schließen. 1961 Abstieg aus der Landesliga 1963 Abstieg aus der Bezirksliga trotz Trainer Max Lange und Vertragsspieler Willi Fritz. 1964 Abstieg aus der 1. Kreisklasse in die 2. Kreisklasse Ein leichter Aufwärtstrend kam durch die Verpflichtung des neuen Trainers Theo Bassendowski mit den Spielern Neumann, Geisler, Cleves, Wilms, Payrowski, Wohlfahrt, Schäfer, Kolov, Kuprat und Jurga. Der Aufstieg in die 1. Kreisklasse war wieder geschafft. In den Jahren 1966 bis 1973 konnte trotz aller Bemühungen ein weiterer Aufstieg nicht realisiert werden. Mehr als gute Plätze im oberen Feld kamen nicht heraus. 1969 und 1971 wurden die Germanen Stadtmeister 1974 nach großem  Spieleraderlaß war der erneute Abstieg nicht zu verhindern. Unter dem neuen Trainer Werner Hund kam die Mannschaft nicht richtig in Schwung Mehr als ein Mittelplatz war nicht drin, 1. wurde Schwarz-Weiß Herne Stamm Junge Spieler wie Kucharski, Mende, Rhode, Ordnziniak und Kubiak wurden eingebaut, eine weitere Verstärkung war Lothar Sauer, aber Torjäger Norbert Kucharski ging zu den Sportfreunden 19.

 Neuer Verein und Sportplatz am Stadtgarten Herne Die Währungsreform lag hinter den Deutschen, da beschlossen die damaligen Reichsbahner einen Sportverein zu gründen. Im Juni 1948 war es so weit. Sie gründeten bei Hugo Linsel, Wirt der einstigen Westfalenschänke an der Bahnhofstrasse, die "Reichsbahn Sportgemeinschaft Herne". Zur damaligen Zeit hatte Herne über 800 Eisenbahner. Etwa 500 wurden sofort Mitglied, somit waren die Reichsbahner der mitgliederstärkste Verein in Herne. Zum Vorsitzenden wählten sie den 2. Bahnhofsvorsteher Eugen Bürde. Weiter stellten sich für den Vorstand nachstehende Sportfreunde zur Verfügung: Heinrich Büddefeld, Jakob Besiak, Emil Brune, Herbert Heidenreich, Fritz Kater, Oskar Kummer, Otto Linke, Bruno Meusig, Winfried Neuwerk, Willi Otto, Karl-Heinz Richter (heute letztes lebende Mitglied mit 89 Jahren) Hannes Schmidt und Fritz Schmidt. An Spielern fehlte es dem Verein nicht. Fast alle Reichsbahner die in anderen Vereinen spielten kamen an den Stadtgarten. Zusätzlich kamen noch viele gute Spieler dazu, die bei der Reichsbahn einen Arbeitsplatz fanden. Hier einige Namen der ersten Mannschaften am Stadtgarten 1948: Brast, Dannek, Scharlau, Walter, Scholaske, Stalloch, Behrendt, Wallmeier, Klein, Skrzypczak, Stecken, Wallhöfer, Seltmann und Hülsmann. Als Fußballobmann fungierte Oskar Kummer. Eine Jugendabteilung wurde auch sofort gegründet. Unter der Leitung von Karl-Heinz Richter und Mannschaftsbetreuer Gerd Neumann spielten: Walsheim, Ninker, Janke, Behrendt, Hirte, Abrecht, Hornig, Hannes Schmidt - noch heute dem Verein verbunden- und andere.

 

Mit Genehmigung der Kreisfußballeitung hatten die Reichsbahner sofort 1948 den Spielbetrieb aufgenommen.Sie spielten auf verschiedenen Plätzen, meistens jedoch auf dem Shamrockplatz Vom ersten Gründungstag an suchten sie ein geeignetes Gelände für den Bau eines eigenen Sportplatzes. Als erstes hatten die Reichsbahner das Gleisdreieck nach Horsthausen vorgesehen, leider war hier der Boden zu nass. Also weitersuchen und zwar möglichst in Bahnnähe. Die heutige Platzanlage gehörte ursprünglich dem Bauern SchulteUhlenbruch. Die Ruhrknappschaft hatte das Gelände gekauft um ein Krankenhaus darauf zu bauen. Daraus wurde nichts und der Bauer Kölling übernahm das Land von der Knappschaft. (Sein Bauernhof stand auf dem heutigen Tennisgelände) Vom Bauern Kölling konnten wir das Gelände in Pacht übernehmen. Jetzt wurde Sportfreund Wienfried Neuwerk als Fachmann aktiv. Er hatte eine riesige Aufgabe übernommen, Gelände vermessen, Plan ausarbeiten; Fußballplatz, 400m Laufbahn und für den Radsportverein eine Radrennbahn. Doch bevor die Bahn fertig war löste sich der Radrennverein bereits wieder auf. Eine große Kurve steht noch (Platzeingang links) Der Tiefbauunternehmer Müller stellte Feldbahnschienen und Loren zur Verfügung, denn es war ein Gefälle von 3,5m auszugleichen. Der Mutterboden wurde in Handarbeit abgetragen, die Stadt Herne lieferte Füllmaterial. Alle Mitglieder ob Lokführer, Rangierer oder Handwerker, alle arbeiteten jeden Tag nach Dienstschluß für i h r e n Sportplatz. Nach zähen Verhandlungen mit dem Fußballbund erhielten wir ein Darlehn von 10.000,00 DM für Baumaterialien. Da das Geld kaum dafür reichte arbeiteten alle kostenlos ohne jegliche Aufwandsentschädigungen.
Der Bauunternehmer Müller, ebenfalls Vereinsmitglied, stellte uns für einige Nächte eine kleine Kettenraupe zur Verfügung. Hierzu eine Begebenheit, der der Sportfreund Neuwerk mit dem englischen Stadt- kommandanten, der in der Villa neben dem Platzgelände wohnte, hatte:  wegen des Raupenlärms in der Nacht (weit nach 22.00 Uhr) erkundigte er sich nach unserem Treiben. Als der Sportfreund ihm erklärte das wir einen Fußballplatz bauten,  hatten wir Glück, denn er war ein Fußballfreund. Er sagte: "Oh, Fußballplatz good" und gestattete uns trotz Lärmbelästigung weiterhin in der Nacht zu arbeiten.  Als genügend Füllmaterial auf dem Platz verteilt war, wurde der Mutterboden wieder  aufgetragen, eine Dränage verlegt und der Platz mit Lok-Asche abgedeckt. Als letztes wurde alles noch mit Sand überzogen. Das erste Spiel auf unserem neuen Platz fand im Jahre 1950 statt. Die Reichsbahn Sportgemeinschaft hatte nun eine eigene Sportanlage, umgezogen wurde sich im Parkhauskeller, etwas später im Keller des Wirtes Umfermann an der Horsthauser Strasse. Hier standen auf einer Holzbank Blechschüsseln mit kaltem Wasser (auch im Winter) um sich zu waschen, die Brausemöglichkeit war ein Wasserschlauch. Da die Stadt Herne den Germania-Sportplatz am Bahnhof für den Bau von Schulen benötigte, wurden wir von der Stadt gebeten die Germanen auf unsere Platzanlage zu nehmen. Dafür verpflichtete sich die Stadt Herne den Platz zu überarbeiten und Umkleideräume am Platz zu bauen, gleichzeitig wurde das Restdarlehn getilgt und die Platzmiete übernommen. Eine gemischte Mannschaft von Reichsbahn und Germania bestritt das erste Spiel nach Bauabschluß und vor der Meisterschaft 1952 gegen eine Stadtauswahl. 

 
Zwei Jahre nach der Vereinsgründung der Reichsbahner, also 1950, trennte sich die Fußballabteilung des DJK Sportfreunde 19 vom Hauptverein und trat dem Westdeutschen Fußball- und Leicht- athletik-Verband Westfalen bei. Welche Gründe der Trennung es auch waren, es waren viele Idealisten die genau wußten, daß es nicht einfach werden würde. Am 14. Juli 1950 wurde von Huber Cloer der Antrag auf Aufnahme an den Verband gestellt. Er war einer der Männer der ersten Stunde, die mit viel Fleiß den Verein aufbauten. Das Vereinslokal war die Gaststätte Groote in der Neustrasse. Der Start der 1. Mannschaft war in der Kreisklasse Industrie aber viele Spiele mußten im Kreis Bochum ausgetragen werden mit den damit verbundenen Kosten. Die Kameradschaft im Verein half über viele Unwägbarkeiten hinweg. In dieser Zeit fanden sich einige Mitglieder die den Aufbau einer Jugend voran- trieben. Ende 1951, der Verein nannte sich in dieser Zeit Sportfreunde 19 Herne, hatten sich schon über 100 Mitglieder angeschlossen. Die Jugendabteilung hatte 25 Jugendspieler und wurde von Walter Schübbe und Sportfreund Wiepzek betreut. Das größte Problem in dieser Zeit, wie wohl auch in anderen Vereinen, war Geld um alles finanzieren zu können. In der Spielzeit 1951/52 ist die 1. Mannschaft im unteren Drittel mit 7:21 Punkten gelandet. Unser Torwart Tennhagen hat sich trotz der Niederlagenserie  besonders ausgezeichnet. In der nächsten Saison hatte sich die Mannschaft - Kaschwich, Goronczy, Sommer, Drewer, Korb, Weschollek, Hermannski, Hecht und die Brüder Lohsträter nicht verbessern können. Im Spiel gegen den Herbstmeister SuS Reichsbahn zeichnete sich besonders die Hintermannschaft mit ihrem Torwart Helmut Kaschwich aus. 1954 führte Karl Becker den Verein und wurde von Peter Burscheid, Heinrich Hecht und Emil Kohlhoff unterstützt. Unser Sportplatz am unteren Stadtgarten bekam in diesem Jahr endlich eine neue Aschendecke. Viele Mitglieder halfen bei Neugestaltung der Platzanlage mit. Ende 1954 führten Günter Korb, Kurt Weißenborn und Herbert Terau den Verein. Jetzt wurde auch der Verein umbenannt in VFL Herne. 1955 wechselten wir das Vereinslokal und zogen in die Gaststätte Wand, Mont-Cenis-Strasse. Hier wuchs die Mitgliederzahl stark an, vor allen Dingen in der Jugendabteilung  Erich Schuster wurde 1955 zum Vorsitzenden gewählt, Jugendleiter war Herbert Fernau Im Jahre 1956 beschloß die Versammlung den Verein in Schwarz-Weiß Herne-Stamm umzutaufen. Die erste Schwarz-Weiße Kluft spendete Vereinswirt Jupp Wand Als 1957 neue Spieler aus der Jugend dazu kamen - z. B. Bernhard Sonnek, Horst Kunze -konnte die 1. Mannschaft einen Platz im Mittelfeld belegen. In dieser Zeit wurde wieder das Vereinlokal gewechselt, wir zogen in die Gaststätte Brand 1959 wurde wieder das Vereinslokal gewechselt, zur Gaststätte L. Mating in die Neustrasse.

In diesem Jahr ging es auch zum Sportfest nach Leipzig. 1960/61 waren u. a. Kunze, Schübbe, Sonnek, Kraus, Szary, Knop in der 1. Mannschaft. 1962 übernahm Horst Kunze als Spielertrainer die Seniorenabteilung und der Aufstieg in die 1. Kreisklasse wurde geschafft. Nach der Serie 62/63 ging der Weg wieder in die  2. Kreisklasse. Der Verein hatte nur noch 55 Mitglieder und Herbert Fernau übernahm das Ruder, unterstützt von Günter Czarnecki und Horst Liebich. 1968 ging es nach 9 Jahren in den Kanonengarten als Vereinlokal In diesen Zeiten hatte es der Verein sehr schwer, trotz finanzieller Schwierigkeiten konnten zwei Mannschaften in die Meisterschaft geschickt werden. Nachstehende Spieler waren 1970 in der 2. Mannschaft: Trainer Kunze, Jagotzik, Kaschwich, Bijok, Freimuth, Pfilipp, Pehle, Vogelhofer, Kiel, Marks und Hinz. Bei der Generalversammlung der „Stammer“ im März 1968 wurden Ausschüsse für Senioren, Alt-Herren, Frauen und Jugend gebildet. 1969 führte Walter Knop den Verein, weitere Vorstandsmitglieder waren Hugo Kemper, Horst Liebich und Freidrich Püttcher. Die Leitung der Senioren übernahm Friedhelm Neumann. Zur 1. Mannschaft in der Serie 1970 gehörten: Betha, P. Schneider, Vanndersee, Idtfeld, Leichsenring, Ulbrich, Boss, Schübbe, K. Schneider, Kraus  und Sonnek, Betreuer war Schönwälder. In dieser Zeit wurde auch die Frauenabteilung gegründet, die viele Aktivitäten organisierten. Auch die Alt-Herren-Mannschaft machte von sich reden, leider nur für eine kurze Zeit, dann ging sie wieder in die 2. Mannschaft über. Nach unterschiedlichen "Auf und Abs" beschloß der Verein 1976 mit SuS Reichsbahn und SC Germania 09 den neuen "ESV Germania Herne" zu gründen.

Der zweitälteste Verein, die DJK Sportfreunde 19 Herne, komplettiert das Quartett des Fusionsvereins, unseres ESV Herne 1918 direkt nach dem 1. Weltkrieg treffen sich einige "Jungmänner im Jugendsaal  der St. Bonifatius Kirche und beschließen gemeinsam Fußball zu spielen. Es wurde unregelmäßig in Nachbarstädten gespielt, da kein eigener Sportplatz vorhanden war. 1919 wurde die Deutsche Jugendkraft mit Sitz in Düsseldorf gegründet. Die Jünglinge aus der Bonifatiusgemeinde gründeten im Mai die DJK Sportfreunde 19 Herne und spielen zunächst unter dem Namen "DJK Herne-Mitte" in der Saison 1919/20 mit einer Stamm- und einer Jugendmannschaft. Die Stammspieler verlieren nach den ersten Niederlagen jedoch die Lust und stellten den Spielbetrieb ein. So standen die Jugendfußballer 1920 allein auf weiter Flur. Ein Jahr später wurde eine zweite Jugendmannschaft gemeldet. 1922 wird eine Seniorenmannschaft - die aus der Jugend hervorgeht- gemeldet. Sie spielen in der B-Klasse im Bezirk Gelsenkirchen-Herne. 1923 folgte schon die zweite Seniorenmannschaft. 1924 wird die 1. Mannschaft Meister und steigt in die A-Klasse auf und gleichzeitig wurde die 3. Mannschaft angemeldet. Ein Handballmannschaft gründete sich in der St. Bonifatiusgemeinde unter dem Namen Schwarz-Weiß Herne. Da SW Herne nicht als zweiter Verein aus einer Gemeinde der DJK angehören kann, schließen sich die Handballer der DJK Sportfreunde 19 Herne an.Auf Anhieb wurden die Fußballer 1925 Vizemeister in der A-Klasse. Mittlerweile spielten 4 Fußball- und 1 Handballmannschaft um Meisterschaften. Eine Leichtathletikabteilung wurde auch in diesem Jahr gegründet. 1929 zum 10jährigen Jubiläum erhielten die Sportfreunde einen eigenen Sportplatz an der Hoheneickstrasse. (Shamrockplatz) 1930/33 Aufstieg in die Gauliga. Spiele um die Westdeutsche Fußballmeisterschaft auf DJK-Ebene. 1933 Verbot der DJK durch die Reichsregierung Nach dem 2. Weltkrieg trafen sich am 18. Mai 1947 20 alte und junge DJKler im Kolpinghaus und erwecken die Sportfreunde 19 Herne wieder zum Leben. 1948/49 eine der erfolgreichsten Jahre der Sportfreunde. Viele Siege und Meisterschaften in allen Bereichen des Vereins. Vikar Ortwein begeisterte die Jugend für den Verein. 1952 nach dem Weggang des Vikars Ortwein kommen dunkle Tage für den Verein, der Spielbetrieb wurde eingestellt. Nur einige wenige hielten den Namen Sportfreunde 19 aufrecht. Mit Vikar Springmann kam wieder Leben in die "Bude" und der Spielbetrieb wurde wieder aufgenommen. 1958 die 1. Fußballmannschaft steigt in die Bezirksliga-Ruhr auf. Die Handballer steigen ebenfalls in die Bezirksliga auf. 1963 wird wieder eine 2. Mannschaft gemeldet. Der Verein hat nun 35 aktive Fußballer 1964/65 die 1. Fußballmannschaft wird Meister der Bezirksliga und steigt in die Gauliga auf. Spieler der 1. Mannschaft waren: Sander, Moszak, Hohage, Beisemann, Rathmann- spielt noch heute in der Alt-Liga, Krächter, Bachor, Kuntze, Kümpel, Raschdorf, Körner und die Ersatzleute Ratajzak, Deppe und Betha.1969 50 Jahr DJK Sportfreunde 19 Herne. Nach der Sommerpause beginnt für die Fußballer erstmalig die Meisterschaft im FLVW. Nun waren die Sportfreunde beim DFB gelandet.

Nun melden sich bei den Sportfreunden die „Alten-Herren“ und gründen im Juli 1970 eine Fußballabteilung und nehmen auch sofort den Spielbetrieb  auf. 1971 ging die Ära Feldhandball zu Ende. Beide Mannschaften wurden vom Spielbetrieb abgemeldet. 1973 Die neue Alt-Herren-Mannschaft nahm an einem Turnier teil und belegte sofort den ersten Platz. Durch Beschluß des Vorstandes wird eine Jugendabteilung gegründet. Nach 6 Wochen entsteht die 1. Schülermannschaft (C-Jugend). 1976 wird Klaus Klein als Spielertrainer verpflichtet. Weitere Spieler kommen zu den "19" und geben neue spielerische Impulse. Der Aufstieg in die 1. Kreisklasse wird in den Entscheidungsspielen leider verpaßt, aber ein Jahr später ist es soweit, der Aufstieg ist perfekt. Zur Mannschaft gehörten: Brinkmann, Haase, Gießmann, Pogner, Klein, Drost, K. und W. Jemma, Becker`s Heinz, Kahl, Kucharski, Urban, Möllering, Kümpel, Madlung`s Ulli, Wehmann, "Oskar" Rathmann, Okniewski, Gram und Ortziniak. 1979 zum 60. Geburtstag wird eine Teakwondo-Abteilung gegründet. Leiter und Trainer sind Horst Knaut und Jörg Krieter. 1981 Abstieg der 1. Mannschaft in die 2. Kreisklasse 1986 die Jugendabteilung wird aufgelöst - leider - 1987 die Teakwondo-Abteilung wird bei den int. deutschen Meisterschaften "Dritter" und die Sportfreunde Lobck, Kissing, Rams und Lang gründen wieder eine Jugendabteilung.


  Das 70jährige Bestehen wird im Gemeindesaal St. Bonifatius gefeiert.  M. Majchrczak übernimmt für den verstorbenen E. Lobeck die Jugendabteilung.  Die E-Jugend wird in der Saison 1989 - Kreisliga 3 - Vizemeister und steigt unter den TrainernA. Rams und Chr. Stolte auf.
 
1992 steigt auch die D-Jugend unter Trainer L. Bartels in die 2. Kreisliga auf.
 
 Der Jugendspieler Th. Wzietek wird in die Kreisauswahl berufen und A. Dede wird Spieler der C-JugendDJK-Bundesauswahl.
 
1993 die D-Jugend wird unter Trainer K. Majchrczak Vizemeister der Kreisliga 2 und steigt in die Kreisliga 1 auf.  Th. Wzietek wird in die Westfalenauswahl der C-Jugend berufen. 1994 die 1. Seniorenmannschaft kämpft in der Kreisliga B und die 2. Mannschaft in der Kreisliga C um Meisterschaftspunkte
 
Die Sportfreunde werden in diesem Jahr 75 Jahre und haben sich für das Jubelfest am 11.06. viel vorgenommen. Im Dezember 1976 setzten sich die Vertreter der Vereine  SC Germania 09, Eisenbahn-Sportverein Herne und  Schwarz-Weiß Herne Stamm zusammen um die Möglichkeit einer Fusion zu erarbeiten. Drei Vereine die auf der selben Platzanlage Fußball spielten, drei Vereine die sich seit Jahren bemühten geeignete "Mitarbeiter" zu finden um das eigene Vereinsleben wieder flott zu machen. Nach Abschluß der Fusionsverhandlungen und der Zustimmung aller drei Mitgliederversammlungen fand am 04. Juni 1977 die erste Hauptversammlung des   ESV Germania Herne   statt. Der Gründungsversammlung standen die Sportfreunde Liebich, Leichsenring, Geisler, Schiffmann, Durchholz und Gruse vor. Was 1977 so euphorisch begann, hatte sich nicht als sportlicher Aufschwung der Fußballabteilung ausgewirkt. Alle Bemühungen wieder an "alte Zeiten" anzuknüpfen blieben erfolglos. Selbst im Spieljahr 1980/81 konnte, trotz massiver Verstärkung durch Verbandsligaspieler wie Hennes, Hagenkötter und Freyer kein Erfolgsrezept gefunden werden. Besser war die 2. Mannschaft, die den Aufstieg in die B-Liga schaffte. Vor dem Spieljahr 1983/84 wurden die Seniorenmannschaften von 3 auf 2 Mannschaften reduziert, eine in der B- und die andere in der C- Klasse. Auch in den nächsten Jahren ging es ständig auf und ab, aber es gab keine erkennbaren Ergebnisse um aus den Kreisligen in höhere Klassen aufzusteigen. Auch die überaus gute bis sehr gute Jugendarbeit vieler Freiwilliger konnte den Senioren und dem Verein keine zukunftsträchtigen Impulse geben.

 In jeder Altersgruppe waren die Germanen mit einer Jugendmannschaft vertreten und konnten 6 mal aufsteigen. Jugendleiter Horst Liebich konnte auf 20 Mitstreiter zurückgreifen die sich mit ihm in beispielloser Weise für den Verein einsetzten. Seit der Fusion nahmen 2 Alt-Herren-Mannschaften am Spielbetrieb teil, hier die Spieler der Alt-Herren I und II: Korte, Czerwonka, Hermes, Durchholz, Ceranna, Sebti, Tyzak, Labs, Weber, Wagner, Sauer, Ordziniak, Geisler, Baldus, Porolniczak, Kerb, Reupert, Dieterich Illburger, Kuprat, Boss, Pappok, Dudda und Sauer. Betreuer waren H. und R. Polaczyk Spieler der 1. Mannschaft 1984 waren: Trainer- Kaminski, Betreuer- Polaczyk, H.Kubiak, Sakowski, Salu, Zeligowski, Rohde, Krüsener, Hagen, Speckmann, Lübbert, T. Neumann, Lawo, M. Kubiak, M. Neumann und Schwederski. In der 2. Mannschaft spielten: Kaminski-Trainer, Hermes-Betreuer, Wernicke, Roman, Spohn, Sakowski, Schleener, Grundel, Kley, Paulat, Podeswa, Ordziniak, Grigo, Kuprat, Krüsener und Palatteller. Die 1980 gegründete Kegelabteilung hatte 16 Mitglieder und schaffte 1984 den Aufstieg in dieOberliga. Die vielen Pokalerfolge können hier nicht aufgezählt werden, es waren zu viele - Gratulation- Schiedsrichter der Germanen zu dieser Zeit waren die Sportfreunde: Casper (Obmann), Alsweh, Grigo, Helf, Dolata, Herscher, Kristofzik, Scherer, Welmer und Zgorecki.
 
Die nächsten Jahre "plätscherten" dahin und der Verein wurde einer von vielen.
 
Die letzten "Aufrechten" dachten dann 1997 über eine weitere Fusion mit DJK Sportfreunde 19 Herne und der Jugendabteilung des FC Herne 57 nach.
Die Vernunft siegte "fast" am Stadtgarten, bei der Jugend eher als bei den Senioren- und auch hier nur zum Teil. Um die Jugendarbeit für den Fußball am Stadtgarten zu bündeln, trafen sich am 12.06.1996 die Vorstände der Vereine von ESV Germania Herne, DJK Sportfreunde 19 Herne und des FC Herne 57 um die "Jugendspielgemein- schaft -Am Stadtgarten- auf den Weg zu bringen. Dasselbe dachten sich auch die Senioren als sie sich ein Jahr später auch zusammen setzten um über die Fusion der am Stadtgarten beheimateten Vereine zu dikutieren. Schnell wurde man sich einig, mit einem Pferdefuß, der hieß FC Herne 57. Ehemalige Vereinsmitglieder der FCer kamen auf einmal aus den Ecken und zettelten eine Vereinsrevolte an.  So kam es am 10.06.1998 zum Zusammenschluß von ESV Germania Herne, DJK Sportfreunde 19 Herne und der Jugendabteilung des FC Herne 57 (Hauptakteur der Jugend war Udo Durczewski - Danke Udo) Die Versammlung beschloß der neuen Vereinigung den Namen ESV Herne e. V. zu geben. Unter Federführung von Joachim Mann (Buddy) wurde eine neue Satzung erarbeitet, die dann am 18.09.1998 bei der Mitgliederversammlung einstimmig angenommen wurde. In dem ersten gemeinsamen Vorstand waren: 1. Vorsitzender Roland Rolf Richter, 2. Vorsitzender Jürgen Unter,  1. Geschäftsführer Heinz-Dieter Bänsch, 2. Geschäftsführer Peter Hollovsky,  1. Kassierer Günter Schipp, 2, Kassiererin Petra Reppekus, 1. Jugendleiter Udo Durczewski, 2. Jugendleiter Michael Majchrzak. Zum Abschluß der Versammlung bat der 1. Vorsitzende alle Mitglieder über ein neues Vereinswappen nachzudenken und Vorschläge einzureichen. Zwei Sieger gleich nach einem Jahr der Fusion, zum Ersten Sieger wurde der Jugendspieler Thomas Endberg gekürt. Sein Entwurf für ein neues Vereinsemblem wurde einstimmig angenommen. Danke Thomas ! Der Zweite Sieger war unsere 1. Mannschaft unter Trainer Detlef Mikolajczak Aufstieg in die Kreisliga A Leider dauerte der Verbleib in der ersten Liga des Kreises nur drei Jahre, trotz einmal 2. und einmal 6. Platz in der Meisterschaftsrunde. Ein Dank gilt hier besonders an Kai Wiedermann und Markus Rentzsch, die in der schwierigen Saison 2003 trotz vieler Abmeldungen eine 1. Mannschaft auf die Beine stellen konnten. Trotz aller Bemühungen konnte der Abstieg aber nicht verhindert werden. In diesem Jahr trennte sich auch die Kegelabteilung vom Verein, weil (aus der Gerüchteküche und nicht belegbar) ihnen bei den Heimspielen kein BierSonderpreis gewährt wurde. Das sehr schwierige Jahr 2003 hatte aber auch Erfolge zu vermelden: Die Jugendabteilung wurde abermals als "Kinderfreundlicher Verein" ausgezeichnet. Die Teilnahme am "Night Light Dinner" auf der Bahnhofstrasse mit Fischspezialitäten war ein voller Erfolg und soll wiederholt werden. Die Alt-Liga hatte eine Fahrt nach München unternommen die begeisterte. Das Winterfest im KUZ hat zu einem besseren Miteinander beigetragen; Udo Durczewski wurde mit der Silbernen Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet Die Jugendabteilung ging mit einer eigenen Homepage ans Netz und der Verein ist jetzt unter der e-Mail-Adresse: VorstandESVHerne@web.de zu erreichen. Das Trikot-Waschproblem wurde mit dem Kauf einer Waschmaschine und Wäschetrockner nun endgültig gelöst. Die konkreten Gespräche über ein neues Jugendheim wurden aufgenommen mit dem Ziel innerhalb von 2-3 Jahren zum Bauabschluss zu kommen. Ohne zu übertreiben kann man sagen: 2003 ein kurioses Vereinsjahr.

Der Aufstieg unserer 2. Mannschaft in der Saison 2004/05 war eindeutig und zeichnete sich schon während der Rückrunde ab. Trainer Christian Weiß und Betreuer Jürgen Unter hatten eine motivierte Mannschaft die auch kleine Tiefen überwand. Leider war es wieder ( wie vier Jahre zuvor) nur ein einjähriges Gastspiel. Die 1. Mannschaft pendelte die ganze Saison im Mittelfeld ohne groß aufzufallen. Der seit einiger Zeit aktive Förderkreis unter der Führung von Heinz Becker und Erhardt Rentzsch unterstützte die Mannschaften mit neuen Trainingsanzügen. Danke allen Förderkreismitgliedern Das Bauvorhaben "Jugendheim" wurde endgültig genehmigt und startet noch in diesem Jahr. Der Verein ist Partner des DFB-WM 2006 in Deutschland und wird einige Aktivitäten bis 2006 in diesem Rahmen durchführen.  Die Jugendabteilung hat zwischenzeitlich eine Baby-Turngruppe mit Müttern des Vereins gegründet. Die Schul-AG für Mädchenfußball, eine Kooperation mit der Schillerschule, macht gute Fortschritte. Auch die AG mit Jungen läuft gut an, hier erhofft sich die Jugendabteilung einen Neuaufbau unserer scheibchenweise aufgelösten männlichen Jugend. Schon im Jahre 2007 (wie auch schon 2006) wies der 1. Vorsitzende auf das Jubiläumsjahr 2009 hin und bat alle Vereinsmitglieder um konstruktive Mitarbeit. Die Chance sich in der Öffentlichkeit positiv darzustellen sollte nicht ungenutzt bleiben. Das neue Jugendheim ist mit einer kleinen Feier eröffnet worden und wird von allen Seiten als gelungen angesehen. Ein Dank an alle Helferinnen und Helfer. Das Jahr 2008 war geprägt von der gespürten Aufbruchstimmung im sportlichen und zwischenmenschlichen Bereich. Die beiden Seniorenmannschaften hatten nach anfänglichen Schwierigkeiten einen guten bis sehr guten Lauf.  Viele neue, junge Spieler fanden den Weg zum ESV Herne und lassen für die Zukunft hoffen. Mit dieser positiven Grundhaltung können wir alle in eine erfolgreiche Zukunft gehen. Eine unendliche und erfolgreiche Geschichte ist die Entstehung unserer Damen- und Mädchenfußballabteilung. Im Jahre 1999 spielten in den jüngeren Jungenmannschaften so viele Mädchen mit, dass der Versuch gestartet wurde, eine reine Mädchenmannschaft für Meisterschaftsspiele zu melden. Es sprach sich in Herne schnell herum "Mädchenfußball beim ESV" und der Zulauf war enorm. Dennoch war aller Anfang schwer und es musste viel "Lehrgeld" in Form von Niederlagen gezahlt werden. Zu einer festen Einrichtung wurde von Anfang an die Ausrichtung des "Tages des Mädchenfußballs" in Herne und Wanne-Eickel. Im Jahre 2001 wurde eine U15 und eine U17 Mannschaft gemeldet. In der Saison 2002/03 kam eine neue U13 Mannschaft dazu. In diesem Jahr stellten sich dann die ersten Erfolge ein, die U15 wurde Meister. In den folgenden Jahren kamen weitere Erfolge dazu.  Um alle Erfolge bis heute darzustellen reicht diese Seite nicht, sie sind alle in unserer Homepage nachzulesen. www.esv-maedchen.de Durch die Veröffentlichung der sportlichen Erfolge in den Medien stieg die Anzahl der Spielerinnen  kontinuierlich. Ebenfalls großen Anteil hatten die Mädchenfußball AGs, die unser Verein zusammen mit der Grundschule Schillerstrasse und der Gesamtschule Sodingen seit einigen Jahren durchführt. Seit drei Jahren richten wir regelmäßig Feldturniere im Sommer und Hallenturniere im Winter für Mädchenmannschaften durch, an der auch Schulen teilnehmen können. Den Saisonabschluss bilden dann Ausflüge u. a. Movieworld, Phantasialand etc. Ein Highlight war die Erstellung eines Kalenders mit Fotos der Mädchenmannschaften. Im Jahre 2005 wurde erstmals eine Damenmannschaft gemeldet. Im gleichen Jahr ging eine eigene Homepage ans Netz.  
 Außerdem wurde  eine zweite U13 gemeldet. Ein spezieller Familienbeitrag für kinderreiche Familien zeigt das soziale Engagement der Jugendabteilung. An Aktivitäten mangelt es nicht: Ruhrolympiade, Ruhrmarathon, Herner Citylauf, Karnevalsumzug um nur  einige zu nennen. In der Saison 2006 wurde eine U11 und eine zweite Damenmannschaft gemeldet. In dieser Saison schaffte die 1. Damen den Aufstieg in die Bezirksliga ....und diese Erfolgsgeschichte geht hoffentlich nicht zu Ende.

Ende
 
Das war sie, die unendliche Geschichte der Vereine am Stadtgarten, die den Weg einer gemeinsamen Zukunft des   E S V   H e r n e   e. V.   gingen. Danke allen Vereinsmitgliedern und Sportfreunden die dem ESV Herne nahe stehen, dass sie mit Geschichten und Fotos, sowie alten Jubiläumsausgaben zur Chronik beigetragen haben. Sollten irgendwelche Ereignisse und Namen nicht erwähnt worden sein, bittet der Chronist um Nachsicht. Die eigenen Erinnerungen sollten für jeden eine persönliche Ergänzung zur erzählten Vereinsgeschichte sein.   Laßt uns alle mit unseren Familien und Freunden das Jubiläum zum 100. Geburtstag feiern.
 
Jubiläums-Sportwochenende-2009 11. Juni bis 14. Juni 2009 am Stadtgarten Herne  
 
 
 
Herne, im Jubiläumsjahr 2009 Roland Rolf Richter